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Vorträge WS 2017/2018
Vorträgen des FREAK 2017/2018

Übersicht über die naturkundliche Veranstaltungen im WS 2017/2018

 

 

Flächenverbrauch und soziale Ungerechtigkeit in Freiburg

O F F E N E R    B R I E F
An den Oberbürgermeister der Stadt Freiburg Dr. Dieter Salomon

Neubauten nur für Reiche und das auch noch auf Kosten der Natur?

................ Als OB Salomon Ende September vor die Presse trat, verkündete er eine (Zitat) „Erfolgsgeschichte“: Rund 1.600 neue Wohnungen würden bis Ende 2016 gebaut werden. Diese positive Bewertung ist erschreckend, blendet sie doch aus, dass in den letzten Jahren die Zahl der Sozialwohnungen um 900 Einheiten zurückging – trotz Millionenunterstützung aus Stuttgart (BZ-online 29.9.2016)........
........... In jüngerer Vergangenheit war immer wieder über Bestrebungen berichtet worden, nach denen eine Ausweisung von Neubauflächen sogar auf natur- und umweltschutzfachlich hochwertigen Flächen konkretisiert werden soll. Ein Beispiel hierfür sind Pläne zur Umwandlung von etwa 11 ha Wald in Siedlungsfläche im Bereich von „Mooswald West“ (Scopingtermin 31.5.2016).
So wichtig Neubauten zur kurzfristigen Lösung sozialer Ungleichgewichte erscheinen mögen, sollte bei allen Planungen nicht vergessen werden, dass soziale und intergenerationelle Gerechtigkeit sowie ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit nur miteinander erreicht werden können. .......

Fazit: Wir wünschen uns von allen Angesprochenen ein Umdenken. Mehr Einsicht, ja Bescheidenheit bei eigenem materiellem Wohlstand, den nicht alle MitbürgerInnen haben. Wir wünschen uns einen Konsens der Ächtung skrupelloser Ausnutzung ungleicher Besitzverhältnisse durch überhöhte Mieten. Die Stadtpolitik und - verwaltung sollten auch hier mit gutem Beispiel vorangehen und öffentlichkeitswirksam für mehr Fairness auf dem Mietmarkt werben. Wir wünschen uns Einsicht in den Zusammenhang zwischen ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit als Basis des Zusammenlebens der zukünftigen Generationen und damit auch der Unmöglichkeit ständig weiteren Flächenverbrauchs. Wir wünschen uns eine Politik der Umsetzung der Vision eines „Gleichgewichts“ anstelle von „weiterem Wachstum“, um die aktuelle Unvereinbarkeit von Markt einerseits sowie den sozialen und ökologischen Ansprüchen zu überwinden.

Den kompletten Text finden Sie in folgendem: [PDF]

Prof. Dr. Albert Reif, Institut für Forstwissenschaften, Fakultät für Umwelt und
Natürliche Ressourcen, Universität Freiburg, stellvertretend auch für folgende Personen bzw. Verbände aus der Universität Freiburg, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen:

PD Dr. Matthias Dees, Dr. Cristabel Duran, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Huss, Dr. Jörg Niederberger, Dr. Hendrik Stark, Dr. Rüdiger Unseld (alle Institut für Forstwissenschaften); Sina Leipold (Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie & Institut für Forstwissenschaften); Prof. Dr. Alexandra Klein, PD Dr. Philipp Späth (beide Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften); Dr. Sina Leipold (Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie & Institut für Forstwissenschaften). PD Dr. Thomas Ludemann (Fakultät für Biologie, Professur für Geobotanik & Naturschutzbeauftragter Stadtkreis Freiburg) Naturschutzverbände: Badischer Landesverein f. Naturkunde u. Naturschutz (Dr. Regina Ostermann, Prof. Dr. Albert Reif); BUND Gundelfingen (Dieter L.W. Engelbrecht); Landesnaturschutzverband, Arbeitskreis Breisgau (Peter Lutz); NABU Bezirksverband Südbaden (Dr. Martin Neub); NABU Freiburg e.V. (Dirk Niethammer); Weissstorch Breisgau e.V. (Storchenfreunde Gundelfingen, Dieter L.W. Engelbrecht); NaturFreunde OG Freiburg (Klaus-Dieter Nimmergut)

Drastischer Rückgang unserer Insektenpopulationen

O F F E N E R    B R I E F
an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Herrn Winfried Kretschmann sowie an die zuständigen Minister der Landesregierung aus Anlass des drastischen Rückgangs unserer Insektenpopulationen

...................... und morgen?

................ „Das Verschwinden der Insekten und damit eines Teils unserer Lebensqualität wird von vielen Menschen mit Sorge gesehen. Daher erwarten die Bürger von der Landesregierung, dass dieses Thema mit der notwendigen Ernsthaftigkeit behandelt wird. Ergreifen Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten Maßnahmen, die diese dramatische Verarmung unserer Natur in Baden-Württemberg und darüber hinaus aufhalten und baldmöglichst umkehren.“.......

Den kompletten Text finden Sie in folgendem: [PDF]

Dieser Offene Brief ist initiiert und formuliert vom Freiburger Entomologischen Arbeitskreis (FREAK)

Der Brief wird von folgenden Verbänden und Organisationen mitgetragen:

Arbeitsgemeinschaft Feldherpetologie und Artenschutz Baden-Württemberg e.V.
Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg e.V.
Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Koleopterologen (ASK) im Entomologischen Verein Stuttgart 1869 e.V.
Badischer Landesverein für Naturkunde und Naturschutz e. V.
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband
BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein
Entomologische Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V.
Fachschaft für Ornithologie Südlicher Oberrhein
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
Naturfreunde Baden-Württemberg
Naturfreunde, Ortsgruppe Freiburg
Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Baden-Württemberg
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Freiburg
Schutzgemeinschaft Libellen in Baden-Württemberg e.V.

Kontaktpersonen:
Wolfgang Pankow, Dipl.-Biologe, Hauptstr. 22, 79804 Dogern
Mail: wolfgang.pankow(a)t-online.de
Dr. Frank Baum, Dipl.-Biochemiker, Weiherweg 13, 79219 Staufen
Mail: fr.baum(a)gmx.de


                                                            

Mitteilungen des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz e.V. N.F.
Band 22, Heft 1; 2016

MONTERMANN, C., KOBEL-LAMPARSKI, A.: Kleinsäuger auf einer Großböschung im Rebgelände des Kaiserstuhls: Wiederbesiedelung und Sukzession nach einer Flurbereinigung, S. 1.

KORNECK, D.: Pflanzengesellschaften mit Centaurea stoebe s.l. im Rheingebiet, S. 23.

HÖFLER, J., MEIER, M., REIF, A.: Vorkommen von Polycarpon tetraphyllum in Baden-Württemberg mit besonderer Berücksichtigung von Freiburg, S. 59.

JUNGHANS, TH.: Zur Ausbreitung wärmeliebender und immergrüner Adventivgehölze im Kontext der Klimaerwärmung, S. 85.

GROSSMANN, J.: Ökologische Bewertung von Streuobstwiesen anhand von Mikrohabitaten – ein Fallbeispiel, S. 105.

BAMMERT, J.: Ungewöhnlich aber normal – ein Streifzug durch Herbar und Fundkartei, S. 119.

Fundstücke aus dem Archiv, S. 141.

Laudatio Herr Bogenrieder, S. 145.

Laudatio Herr Knoch, S. 149.

Rezensionen, S. 153.



                                                            
 
 



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